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Grundlagen Digitale Fotoentwicklung



Den Rote-Augen-Effekt vermeiden


Mit diesen Tipps vermeiden Sie den Rote-Augen-Effekt, der entsteht, wenn die Pupille der aufgenommenen Person auf Grund der schwachen Lichtverhältnissen zu groß ist. Dann wird das Licht des Blitzes von der - bei Menschen sehr gut durchbluteten - Netzhaut reflektiert, was zu den bekannten roten Augen führt.

  1. Hellere Beleuchtung

  2. Simpel aber wirkungsvoll: Erhöhen Sie die Raumhelligkeit, indem Sie eine Lampe einschalten. Dadurch zieht sich die Pupille der zu fotografierenden Personen zusammen und das Blitzlicht wird nicht von der Netzhaut reflektiert.

  3. Blick in die Lampe

  4. Bitten Sie die zu porträtierende Person, kurz in eine Lichtquelle zusehen, damit sich ihre Pupillen an die helleren Lichtverhältnisse gewöhnen und zusammenziehen. Dies hält allerdings nur relativ kurz an.

  5. Vorblitz oder Vorlicht aktivieren

  6. Die meisten Digitalkameras verfügen über eine Blitz-Einstellung, um Rote Augen zu verhindern. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die fotografierte Person direkt in den Vorblitz oder das pulsierende Vorlicht schaut und verzögert das Auslösen um mindestens eine Sekunde, was Schnappschüsse verhindert.

  7. Externen Blitz verwenden

  8. Wenn Sie einen separaten Blitz verwenden, versetzten Sie diesen hinter die Kamera, wodurch sich der Abstand zwischen Blitz und Objektiv vergrößert. Versuchen Sie wenn möglich den Blitz indirekt einzusetzen was zudem für eine weichere Ausleuchtung sorgt.

  9. Motivabstand verringern

  10. Je näher Sie der fotografierte Person sind umso größer wird der Winkel zwischen dem Blitz und dem Objektiv. Gehen Sie also besser näher ran und verwenden Sie die größtmögliche Weitwinkel-Einstellung.
       
© 2003-2007 by Tinte & Klecks Limited. Veröffentlichung, auch teilweise, nur mit schriftlicher Genehmigung.




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