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Tipps & Tricks Grundlagen Digitale Fotoentwicklung
Monitor optimal für Bilderdienste kalibrieren
Sie passen Farben an, lassen Kontraste neu aufleben, verfeinern Details bis auf Ihrem Monitor das Foto optimal dargestellt wird. Dann drucken Sie es oder lassen es durch einen Online Bilderdienst zu Papier bringen. Groß ist die Enttäuschung, wenn das Ergebnis zu dunkel ist oder Farbstiche aufweist. Schnell ist da der Fehler beim Fotoservice gesucht. Doch oftmals ist es die Einstellung Ihres Monitors, die zum Fehler führt. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass Sie Ihren Monitor kalibrieren, bevor Sie Bilder bearbeiten oder zu Papier bringen.
Eine einfache Möglichkeit ist es, den Gammawert in Ihrer Retuschesoftware anzupassen. Beim Paintshop Pro geht dies beispielsweise über Datei, Einstellungen, Monitor Gammakorrektur. Dort verschieben Sie die drei Regler so, dass Innen- und Außenfarbe gleich aussehen.
Noch exakter geht es, wenn Sie eine Referenzbild besitzen, das Ihnen einerseits in digitaler Form und andererseits in Form eines Fotos vorliegt. Völlig kostenlos erhalten Sie dieses beispielsweise beim Photoindustrie-Verband e.V..
Lassen Sie dann von den beiden Bildern Abzüge bei Ihrem Online-Dienst machen. Sobald Sie die Prints in den Händen haben, können Sie die Kalibrierung innerhalb Ihrer Retuschesoftware vornehmen. Achten Sie darauf, dass bei dem Bild Kontraste.tif auch die Qs im schwarzen und den weißen Teil des Bildes - zumindest latent - sichtbar sind. Bei dem Bild Monitor.bmp sollten Sie insbesondere auf die Hauttöne achten.
Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Monitor bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen - beispielsweise bei Sonnenschein, bei bewölktem Himmel und bei Kunstlicht - immer wieder neue kalibrieren müssen bevor Sie Änderungen an Fotos vornehmen. Das hier vorgestellte Verfahren ersetzt nicht professionelle Varianten. Für den privaten Gebrauch ist es jedoch völlig ausreichend.
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